BOTOXspritze in die Blase

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dzeniii BOTOXspritze in die Blase

Hallo alle zusammen!
in meinem beknntenkreis hat eine frau schon seit längerer zeit eine blasenentzündung ,sie hat schon viele mdeikamente ausprobiert aber leider hat nichts geholfen.
nun wurde ihr vorgeschlagen sich eine botoxspritze injezieren zu lassen.ich möchte jetzt wissen,ob hier schon jemand damit erfahrungen gemacht hat und ob es irgendwelche extremen nebenwirkungen gibt

ich würde mich über rückmeldungen freuen
 
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Gilderoy

Wichtigste Nebenwirkung: akuter Geldverlust.

Gilderoy
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seimAn

lol

des Zeug spritzen sich doch die Stars ins Gesicht, um "frischer" auszusehen?! Kann mir nicht vorstellen, dass des gesund ist
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Wonneproppen

@ gilderoy

bei bestimmter Form der Zystitis wird Botulinus-Toxin tatsächlich angewandt, es hilft auch vorrübergehend und bei gegebener Indikation zahlen das auch die Krankenkassen.

Gruß
wonneproppen
 
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Gilderoy

Wirklich? Was es nicht alles gibt.

Aber da sollte doch man zuerst sich die Zusage von der Kasse geben lassen und dann erst das teure Zeug holen.

@seinAm : natürlich ist Botox eines der stärksten Gifte, die man kennt. Da bei der Behandlung aber darauf Rücksicht genommen wird, gibt es beim Spritzen keine echten Probleme.

Gilderoy
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NIPIAN

*rofl* Manche lassen sich das Zeug in den Hintern spritzen, andere ins Gesicht und bei einigen ist man sich der Örtlichkeit nicht ganz sicher...
... nicht böse nehmen, aber was die Überschwenglichkeit des einen, ist der Hunger des anderen. Zumindest, wenn man den Butterflyeffekt und Newtons "actio est reactio" auf die Gesellschaft überträgt.

Mal etwas produktives: die medikamentöse Toxizität lässt sich kaum bestreiten, nimmt man z.B. das gute alte Digi(x) [x :=hier beliebige Endung anfügen], roter Fingerhut (gell, wonneproppen :P )... geringe therapeutische Breite. In der richtigen Dosierung lebt der Herzpatient freudig und ziemlich munter weiter. Etwas zu sehr in die Überdosis/Toxizität gerutscht, ist der visuell-optische Gelbstich das geringste Problem.

Aber wie wirkt das Toxin des Clostridium botulinum *megaangebBig Laugh * exakt? Und weshalb soll das Gift in der Blase tatsächlich helfen?
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Wonneproppen

Wink
Hi.

... es dreht sich um die interstitielle Zystitis.
Zumindest war das meine Vermutung zu dzenii´s Frage.

Im Folgenden ein Bericht.

21.05.2004 - Botox hilft bei Problemen mit Blase und Prostata

Botox. Injektionen von Botulinumtoxin A können Harnwegsbeschwerden wirksam behandelt werden

Mit Injektionen von Botulinumtoxin A (Botox) in den Blasenboden oder die Prostata können Harnwegsbeschwerden wirksam und schonend behandelt werden. Auf dem amerikanischen Urologenkongress wurden Resultate von Studien vorgestellt, die Botox-Injektionen als Therapiealternative bei Blasen- und Prostataproblemen ausweisen.

110 Patienten (Männer und Frauen, 19 bis 82 Jahre) mit unterschiedlichen Blasenfunktionsstörungen (überaktive Blase, Prostatavergrößerung, Blasenhalsverengung, interstitielle Zystitis) waren bis zu 6 Jahre lang mit Botox-Injektionen im Blasenbodenbereich oder in die Harnröhre behandelt worden. Bei mindestens zwei Dritteln der Patienten besserten sich die Blasenfunktion sowie Inkontinenzprobleme, mit Vorteil für die Lebensqualität.

Auch Beschwerden bei gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) können durch Botox-Injektionen gut behandelt werden wie die Ergebnisse einer Studie mit 16 Männern zeigen: Die Prostata-Symptom-Werte verringerten sich bei 62% der Männer von durchschnittlich 20,1 auf 7,6 Punkte. Insbesondere Reizblasen-Symptome und auch die Lebensqualität verbesserten sich deutlich. (Dr. Eberhard J. Wormer, medizin.de)

Quelle: Chancellor MB et al., Abstract 517, Chuang Y-C et al., Abstract 1524, 99th Annual Meeting of the American Urological Association (AUA), San Francisco, 10./11.5.2004

Botulinum-Toxin A ist das Botox. Das einzig zugelassene Toxin, von denen A-G beschrieben werden.
Letal wirkt dieses Gift, wenn es systemisch verabreicht wird. 0,01mg oral, 0,003mikrogramm i.v..
Ergo wird es auch nur lokal angewendet.
Bei (Muskel-)Dystonien, beim Blepharospasmus, beim Spasmus hemifacialis, Torticollis spasticus, beim spastischen Spitzfuß und.... s.o.
Das giftige Gift (g*) schafft es mit nur einem Molekül sämtliche Exocytoseproteine in einer Axonendigung platt zu machen. Die Folge an der Synapse? Es kommt kein Acetylcholin mehr raus, ergo: schlaffe Lähmung, nix bewegt sich mehr. Also an der motorischen Endplatte nicht.
Systemisch verabreicht ist es schon schlimmlicher.
Akkomodationslähmung, dann Mydriasis, Ptosis, zum Schluß Atemlähmung. Die Extremitätenmuskulatur erreicht es erst später.

Lokal angewendet führt es durch Diffussion in das angrenzende Gewebe zur Paralyse der dort wohnenden Muskeln.
Die Lähmung beginnt ca. nach dem dritten Tag und endet nach ca. 3 Monaten.


Yepp,
Lehrer
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Wonneproppen Äh...Digi et al.

@ nipian

visuell-optischer Gelbstich ???

Du meinst aber nicht eine Gelbverfärbung der Skleren, oder?

Dann müßte ich dich durch den PC zerren LOL Hammer

... und du hast Recht: die kardiale Problematik ist dann ganz sicher vorrangig.

Da fällt mir ein: Patienten muß man manchmal echt auf die Nerven gehen und sie anamnestisch ausquetschen...von alleine sagen die nicht, was man so alles an Infos braucht...
Während meines Studiums im Senioren- und Pflegeheim arbeitend, lernte ich einen 80jährigen weiblichen "Neuzugang" kennen. Bis dato oberselbständig, Verwalterin mehrere Immobilien
leider bauten die Knochen ab. Rundrücken, Herz schwach, Digitoxin eingestellt....alles allerbest, bis sie stürzte, Oberschenkelhals durch. Sie wollte, dass es konservativ ausheilt. Aha.
Stur auch noch.
Heilung dauerte lange, sehr lange (woher das wohl kam?).
Immobilität verstärkte die motorische Schwäche noch zusätzlich. Das ärgerte sie. nein schwächlich war das zierliche Dämchen noch nie.
Nun denn, Frau Hänschenklein ist ja nicht dumm und füllt sich ab mit allerlei aus der Medikamentenboutique. Ob nun Rossmann, Schlecker oder Ihr Platz, Calcium kriegt man ja überall.

Das erwähnte sie ihrem Hausarzt gegenüber natürlich mit keiner Silbe.

Bis sie uns auffiel, oder besser vor uns fiel.

Tatütata.

Genug gemärchentantet.

wonneproppen
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marvrotrot RE: BOTOXspritze in die Blase

Ich lasse seit 2004 mir alle 6 Monate Botox unter Vollnarkose in die Blase spritzen. Bisher hat das auch meine Krankenkasse bezahlt. Jetzt ist es wieder an der Zeit, das es gemacht werden müßte. Aber meine Kasse sagt, Botox ist für die Blase nicht zu gelassen und deswegen bezahlen sie es nicht.
Vorige Woche wurde bei RTL Mittagsmagazin dieses Thema angesprochen. Eine Urologin stellte eine Patientin vor, bei der Botox in die Blase gespritzt wurde. Sie sagte 2011 wird das für die Blase zu gelassen- aber die Kassen zahlen das jetzt schon, weil es keine Alternativen gibt.
Ich stehe jetzt natürlich auch vor dem Problem, wie es weiter gehen soll.
Es ist eine teure Angelegenheit- 4 Tage stationär- ca. 4000 €.
Mein Hausarzt kümmert sich jetzt darum. Und ich hoffe, das es doch noch einen positven Bescheid gibt.
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Eli

Da ich auch an einem sogenannten "Overactive Bladder Syndrome" leide, unterzog ich mich nach langem hin und her einer Botox-Behandlung - die letzte stationäre Behandlung liegt jetzt fast 2 Wochen zurück und ich merke wie sich meine Blase beruhigt. Das ist bis jetzt die einzige Methode, die mir hilft. Der Nachteil ist natürlich, dass ich das im regelmäßigen Rythmus machen muss. Ich bleibe immer 4 Tage im KH, nach 2 Tagen wird der Katheter gezogen.
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droffi88

es is nicht nartürlich aber es hilft wenn man es in die blase bekommt ,ich weiß es ich hab es auch bekommen u es hilft ... ich sitze im rollstuhl u das erleichtert mein leben un gemein
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Lischen207

da Botox gegen Inkontinenz hilft,ist es eher unwahrscheinlich,dass ein chronischer Harnwegsinfekt durch eine Injektion eines Nervengiftes gelindert bzw. gehielt werden kann

lg
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Gilderoy

Ich verstehe Deine Argumentation nicht. Kannst Du sie bitte erläutern?
Daß es verschiedene Formen der Inkontinenz gibt, ist Dir hoffentlich bewusst.

Gilderoy
 
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