hypermobilität

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autsch hypermobilität

hallo alle zusammen!!
ich hoffe das ich bei euch endlich ein wenig hilfe erhalten kann!!!
ich habe dieses problem der überbeweglichkeit nun schon seit mehr als 2 jahren in den knien, der lendenwirbelsäule, der fußgelenke und den händen. ich werde von einem arzt zu einem anderen gereicht und die schmerzen werden durch muskelaufbau oder garnicht mehr viel machen nicht besser. im gegenteil im winter ist es schlimm weil die kälte in die gelenke fährt und im sommer überlaste ich es wahrscheinlich zu viel.
ich denke allerdings das es nicht sein kann nur den schmerz mit starken medikamenten zu unterdrücken sondern sollte auch so was machen!!
mittlerweile weiß ich nicht was ich machen soll!! es fält mir verdammt schwer einen einfachen tag mit arbeiten im autohaus als automobilkauffrau und danach mit dem hund ca. 1 1/2 km spazieren gehen zu überstehen!!
wer kennt dieses problem???
vielleicht eínen guten arzt zu finden???
egal was´, aber meldet euch bitte und helft mir!!!

danke schonmal!!!
autsch
 
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Wonneproppen RE: hypermobilität

Liebe autsch,

du beschreibst Schmerzen und Überbeweglichkeit seit mehr als 2 Jahren in den Knien, der LWS (Lendenwirbelsäule) und in Händen und Füßen, die im Verlauf zugenommen haben und außerdem einer jahreszeitlichen Schwankung unterliegen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Du Dich nach einem Ende dieser Misere sehnst.
Ohne Dich gesehen, gesprochen und untersucht zu haben, sind alle Gedanken nur Vermutung.
Darf ich fragen, wie alt Du bist, ob das in Deiner Familie bereits vorgekommen ist?
Nimmst du regelmäßig Medikamente ein und wenn ja, welche?
Welche Ergebnisse haben Blutuntersuchungen ergeben?
Ist mit Dir über Autoimmunerkrankungen gesprochen worden?
Warst Du mal bei einem Nuklearmediziner? (Ist ein Szintigramm gemacht worden?)
Wie äußert sich deine Überbeweglichkeit?
Welche Ergebnisse haben die orthopädischen Untersuchungen ergeben?

Ach, mir fallen noch mehr Fragen ein... lach*)
Ob Du jedoch einen weiteren Arzt benötigst lasse ich mal dahingestellt.... es scheint, als wenn Du bei mehreren Fachärzten gewesen seist (ist das so? du schriebst von "weiter gereicht")
Das ist doch gut, Dein Familienarzt(praktischer Arzt, Hausarzt, Allgemeinmediziner) bekümmert Dich anscheinend gut, oder bist Du auf eigene Faust von A nach B gesprungen, ohne dass die von dir besuchten Ärzte miteinander in Kommunikation über ihre jeweiligen Untersuchungsergebnisse stehen?

Wie auch immer, ich wünsche Dir, dass Deine Schmerzen zumindest erfolgreich mit Schmerzmitteln in den Griff zu bekommen sind.

LG
wonneproppen
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autsch RE: hypermobilität

Hallo wonneproppe

bin weiblich 19 Jahre alt, in meiner Familie gab es sowas oder etwas ähnliches nicht.
Ja ich nehme regelmäßig Medikamente: Morgens Citalopram und nach bedarf Palladon.
Die Blutuntersuchungen haben nie etwas ergeben und die Szintigraphie habe ich vor ca 1 1/2 Jahren machen lassen und dabei kam auch nichts raus.
Über Autoimmunerkrankungen wurde mit mir noch nicht gesprochen.
Meine Gelenke sind übergelenkig d.h. z.b. mein Fuß kann ich am Gelenk um ca 90°C drehen.
Die Orthopäden haben das ganze als nicht in ihrem Fachbereich bezeichnet und mich weg geschickt.
Bisher war ich bei Orthopäden, Rheumatologen, Neurologen, Psychologen, Allgemeinärzten und wurde in der Aukamklinik (Wiesbaden) Ambulant behandelt danach war ich in Schlangenbad in der Rheumaklinik und alles hat mich nicht wirklich weiter gebracht.
Du kannst gerne mehr fragen stellen ich bin über jede Hilfe froh.

MfG

Autsch
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Gilderoy RE: hypermobilität

Die "Hypermobilität" ist in der Regel eine Spielart des Normalen und bei jungen Frauen recht häufig. Ein Krankheitswert besteht in der Regel nicht; Beschwerden würde ich nicht darauf zurückführen.

Daher sind Deine Arztbesuche wohl auch so unbefriedigend: es gelingt anscheinend nicht, Dich von der Harmlosigkeit der "Hypermobilität" zu überzeugen.

Eine genetische bedingte Erkrankung mit Hypermobilität gibt es (Marfan-Syndrom), aber die liegt wohl nicht bei Dir vor, da sie auch andere Symptome macht.

Dein Problem hat sicher eine ganz andere Ursache. Die Medikamente, die Du einnimmst, sind sehr ungewöhnlich. Wer hat sie Dir verordnet? Was haben die anderen konsultierten Ärzte gesagt?


Gilderoy
 
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Floh RE: hypermobilität

Hallo autsch.
Ich kann Dir aus eigener Geschichte erzählen, dass es bei mir 40 Jahre gedauert hat, bis die Ursache für meine Schmerzen, die Dysplasien und seit einiger Zeit auch Arthrosen, gefunden wurde. Auch ich bin Hypermobil, d.h. mein Bindegewebe (Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln, Gelenkinnenhaut...) sind zu weich und den Alltagsbelastungen nicht gewachsen. Tu Dir selbst aber den den Gefallen und verzichte auf Schmerzmittel. Der Körper gewöhnt sich nur daran, du musst die Dosis stets erhöhen und geholfen ist Dir auch nicht. Mir hat eine Kur im ZAR (Nanaz.Medico, ich war beim leitenden Arzt in Behandlung) Stuttgart (ambulante Reha) im wahrsten Sinne wieder auf die Beine geholfen. Es gibt auch für solche Fälle wie uns noch Hilfe. Das ist einmal spezielle Krankengymnastik, dann regelmäßig Sport, Nordic Walking (die Stöcke stabilisieren in unglaublicher Weise die Wirbelsäule und Hüftgelenken, die Durchblutung meiner angeschlagenen Schulter aufgrund zweimaliger Luxation wird dabei auch gesteigert, so dass der Schmerz nachzläßt) und vor allem im Winter: SAUNA. Die Wärem wirkt wahre Wunder. Allerdings solltest auf kalte Duschen verzichten. Diese lösen sofort Schmerzen aus. Du musst tatsächlich lernen, mit einem gewissen Mass an Schmerzen zu leben. Aber auch das kann Dir in einer guten Reha beigebracht werden. Lass den Kopf nicht hängen. Es gibt zwar keine Heilung aber durchaus Linderung. Und Du solltest alles versuchen, um von den Schmerzmitteln loszukommen.
Liebe Grüße
Floh
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basilikum RE: hypermobilität

Deine Antwort ist schon recht patzig.. Erinnert mich an mindestens drei Ärzte bei denen ich war. Erst bei den vierten viel im Nebensatz die Hypermobilität und auch das es nichts schlimmes ist. Sterben werde ich vielleicht daran nicht, aber ist mein Leben davon beeinflusst. Ich kugle mir die Schulter aus in dem ich mein Arm hochhebe, im Winter habe ich Knieschmerzen, dass ich nicht mehr laufen kann, knicke ständig um etc. Mit Dreizehn hat sich beim normalen Brustschwimmen meine Schulter ausgekugelt und ich bin fast ertrunken.. Ich verzichte auf Schmerzmittel und fahre viel Rad was gelenkschonend ist, dazu mache ich regelmässig vorallem Schulterübungen, dauerhaft helfen tut nichts.

Vielen Dank an die anderen mit den Tips, werde demnächst wieder einen Orthopäden ausprobieren und ihn dazu zwingen mir endlich Krankengymnastik zu verschreiben.
 
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